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Literatur für junge LeserInnen Lesen im Park Sommertagung DIXI Kinderliteraturpreis |
Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist die Woche
„Literatur für
junge LeserInnen“ - mit über 60 Programmpunkten
die
größte kinderliterarische Veranstaltung in Wien - ein nicht
mehr weg zu denkender Impuls der Leseförderung, Forum der Begegnung
des jungen Publikums mit „ihren“ Kunstschaffenden: Mit
AutorInnen,
IllustratorInnen, TheatermacherInnen und MusikerInnen.
Durch den direkten
Kontakt werden Leseinteresse und Lesefreude geweckt
und gefördert.
So ist die „Literaturwoche“ zu einem
wichtigen Treffpunkt
geworden: Für junge Leseratten sowieso, aber
auch für Kinder,
die literarischen Texten normalerweise nicht so
nahe kommen, für
LehrerInnen und KindergärtnerInnen oder
für Eltern, die Wert
darauf legen, dass ihre Kinder Lesen als
lustvolle Beschäftigung
erfahren und vermittelt bekommen.
Die Vormittagsveranstaltungen werden –
in Kooperation mit dem
Wiener Stadtschulrat - von Wiener Schulklassen
besucht. So konnten im
Rahmen der Woche über 180 Klassen an den Lesungen
und
Kreativveranstaltungen teilnehmen.
Die diesjährige Literaturwoche deckte wieder
ein ausgesprochen
breites inhaltliches und künstlerisches Spektrum
ab. Gleich nach
der von Herrn Kulturstadtrat Mailath-Pokorny durchgeführten
Eröffnung präsentierte der vielfach ausgezeichnete Autor Heinz
Janisch Lyrik von „MorgenNatz und RingelStern“, eine Lesung
mit Saxophonbegleitung: über 300 Kinder sprachspielten, reimten und
fantasierten mit ihm gemeinsam.
Auch Radio Ö1 mit seinem Rudi Radiohund
war wieder ein lieber
Gast. Rudi wollte Popstar werden, mit Hilfe der
vielen Kinder ist ihm
dies dann durchaus gelungen. Ebenfalls von Ö1
wurden
Hörsäulen zur Verfügung gestellt, in denen CD´s
für Kinder und Jugendliche angehört werden konnten. Insgesamt
wurde dem akustischen Erlebnis breiter Raum gegeben: ein eigener verdunkelter
Raum, voll mit Sitzkissen, stand zum ruhigen und genussvollen
Anhören
von Hörbüchern zur Verfügung.
Mit Sachbuch-Veranstaltungen wurde auch dem
Informationsbedürfnis
der Kinder Rechnung getragen: Der Nationalratsabgeordnete
und
Behindertensprecher Franz-Joseph Huainigg informierte über Parlament
und Politik in Österreich und wie eigentlich Gesetze gemacht werden,
Andreas Jäger vermittelte spielerisch die Entstehung von
Wetterphänomenen
und Elke Krasny unternahm eine Reise durch die
Welt des Lichts.
Natürlich konnten und wollten wir in diesem
Jahr auch nicht an
Wolfgang Amadeus Mozart vorbeigehen. Sigrid Laube stellte
ihren Roman
„Aber Mozart“ vor, als Filmmatinee am Sonntag
wurde der
Zeichentrickfilm „Die kleine Zauberflöte“ gezeigt
und
im Anschluß daran eine von Prof. Werner Hackl für Kinder
adaptierte Fassung der Oper „Die Zauberflöte“. Der
Besucheransturm
dabei war so groß, dass wir einige Erwachsene
bitten mussten, aufs
Zusehen zu verzichten.
Ein besonderer konzeptioneller Schwerpunkt neben
den
„klassischen“ Bausteinen wie Autorenlesung, Theaterveranstaltung
und Buchausstellung liegt im kreativen, spielerischen Umgang mit Texten,
der andere Vermittlungs- und Präsentationsformen
miteinschließt:
In Bastel-, Kreativ-, Theater-, Mal-, Musik- und
Zeitungswerkstätten
wurden – ausgehend von Texten –
eigenständige Umsetzungen
erarbeitet.
Die Literaturwoche fand auch heuer wieder großen Anklang – nicht nur bei Schulklassen und Gruppen – sondern auch bei vielen Kindern und Erwachsenen, die an den Nachmittagen und am Wochenende ins Palais kamen um in der kindgemäß gestalteten Buchausstellung mit über 3000 Titeln zu schmökern. Ein Ansporn, uns weiterhin um außerschulische Leseförderung zu bemühen und immer wieder aktuelle Modelle lebendiger Buchvermittlung zu erarbeiten.
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