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Lesestudie
Margit Böck: Das Lesen in der neuen Medienlandschaft
Die Bedingungen des Lesens sind für Kinder heute ganz andere, als sie es noch
für die Generation ihrer Eltern oder ihrer LehrerInnen waren. Das
vergleichsweise unspektakuläre Medium Buch kommt durch die bewegten
Bilderwelten des Fernsehens und Computers, der Spielkonsolen und des Internet
immer mehr in Bedrängnis. Trotzdem ist das Buch auch in der aktuellen
Medienvielfalt für Kinder eine attraktives Medium. Besonders die 8-
10-Jährigen, die das Lesen eben erst gelernt haben, sind begeisterte Buchfans.
Dann brechen aber die Lesefreude und die Lesehäufigkeit stark ein. Andere
Medien und andere Freizeitbeschäftigungen werden wichtiger, Freizeitmuster, in
denen das Buch Platz hat oder nicht, beginnen sich herauszukristallisieren.
Diese Buch stellt die Ergebnisse einer Befragung von 1.200 8- bis 14-Jährigen
über ihre Lesegewohnheiten und ihre Lesevorlieben vor. Was ein Buch attraktiv
macht und wie sie zu ihren Lesestoffen kommen wird dabei ebenso thematisiert
wie die Konkurrenz zwischen Buch, Fernsehen und Computer. Kurzporträts geben
einen Einblick in die Individualität kindlicher Lesewelten. Aus den Befunden
abgeleitete Ansatzpunkte für die Förderung des Lesens schließen das Buch ab.
Margit Böck: Das Lesen in der neuen Medienlandschaft
Zu den Lesegewohnheiten und Leseinteressen
der 8- bis 14-Jährigen in Österreich
Unter Mitarbeit von Sabine Funk und Karin Haller
Erschienen beim StudienVerlag, Innsbruck 2000
250 Seiten, € 24,00
ISBN 3-7065-1466-4
Bestellung nur im Buchhandel oder beim
StudienVerlag
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