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Täglich serviert uns die Welt fertige Bilder,
die sich andere ausgedacht haben, im Fernsehen, im Internet, auf Plakatwänden.
Man kann aber auch welche hinzufügen, die im eigenen Kopf entstanden
sind. Wie das geht, zeigen uns Heinz Janisch und Soeren Jessen - ein österreichisch-dänisches
Duo, bei dem nicht nur die Anfangsbuchstaben optimal zusammenpassen -
in ihrem neuen Bilderbuch: Da sitzen zwei Jungen auf einer Bank, und einer
sagt ein Wort wie „Jumbojet“, und das genügt schon, um
ein riesiges Flugzeug vor den beiden auftauchen zu lassen. Dann donnert
ein Mega-Zug vorbei, schwingen Cowboys ihre Lassos, ein Segelschiff lädt
mit leuchtenden Segeln zum Mitfahren ein, eine Turboschnecke ist mit Düsenantrieb
ausgestattet. Und dazwischen taucht ein meerblauer Elefant oder ein Luftwal
auf, schwarz wie eine Gewitterwolke. Wie Pingpong-Bälle spielen sich
die beiden Jungs ihre Einfälle zu, springen fröhlich von einer
Assoziation zur nächsten, und alle werden zur erlebten und lebendigen
Realität. Unmittelbar auf Verbalisierung und Visualisierung folgen
Reaktionen und Kommentare: Dem Elefanten wird applaudiert, vor den Lassos
der Cowboys muss man sich ducken und beim Anblick des feuerroten Sportwagens
seufzen beide. |
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Jumbojet Zürich: Bajazzo 2009 |
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