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Buch des Monats Jänner 2008
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Nach eher groben, vom knalligen Rot des Fuchses dominierten Bildern, die nicht unbedingt auf Lieblichkeit setzen, blickt den Leser plötzlich treuherzig ein kleines gelbes Küken an, das noch dazu Konrad gleich Papa nennt. Kein Wunder also, dass dieser seinen Plan ändert: Dich fress ich später. Und, was folgt, ist eine wunderbare Idylle: Vorsichtig zog er seinen Fuß zurück, doch da umklammerte es Konrads Knöchel, und der hielt still, bis bald nach der Ente sein Bein eingeschlafen war und irgendwann auch er. Auf den nächsten Seiten verfolgen wir – teils nur durch Bilder – das harmonische Zusammenleben der ungleichen Kleinfamilie. Und selbst, wenn wir durch Lorenz` beständiges Magenknurren und ein plötzlich mitten in den Text eingefügtes Rezept für Geschmorte Wildente nie darauf vergessen, welche Grundabsicht der Fuchs eigentlich hatte, so ahnen wir doch bereits, dass alles ein gutes Ende nehmen wird. So kann der väterliche Fuchs später sogar der Schwiegertochter Emma widerstehen, denn auf die Frage: „Wie kann ich Emma fressen, ohne Lorenz zu kränken?" findet er keine befriedigende Antwort. Da bleibt ihm nichts anderes übrig als auch für seine Enten-Enkel und -Urenkel und -Ururenkel, … ein liebevoller großer Verwandter zu sein, ständig hungrig, aber absolut glücklich, bis er schlussendlich, uralt und begleitet von seiner mittlerweile riesigen Familie müder und müder wurde … Katharina Reiter für "1000 und
1 Buch" |
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