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Buch des Monats April 2007
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Buch des Monats der AG Kinder- und Jugendliteratur
„Ich bin Henrietta, meine Socken sind grün, und ich hab einen
Bruder, der kann nur ein Wort, und das Wort das heißt Fisch ...“
Das ist Henrietta: selbstbewusst, fantasiebegabt, frech, witzig; reflektiert
sich selbst, ihre Familie, ihr kleines Universum: Papa geht ins Büro,
um Geld zu verdienen, Mama geht in die Garage, um Geschirr aus Ton zu
machen (weil sie Künstlerin ist), Hund Matsch geht ebenfalls in sein
Büro (das ist der Garten), um – unterstützt von Henrietta
– Unfug zu machen.
Lustvoll stellt Henrietta alltägliche Dinge in andere Zusammenhänge,
experimentiert mit ihrem Namen und ist glücklich, dass es nur einen
Bruder Albert gibt; sie ist stolz, schon viele verschiedene Dinge zu können,
schlüpft gerne in unterschiedliche Rollen und will am liebsten Forscherin
werden: In der Badewanne bricht sie zu unentdeckten Ländern auf,
erstellt Listen, versucht Chaos zu vermeiden und liebt Schokokuchen. Professionell
erklärt sie, wie man zum Tier wird, liebt ihre Mäuse Flora und
Dora und verarbeitet mit Hilfe von Papa deren Verschwinden bzw. Ableben.
Stimmungsangepasste Typografie und schwungvolle, karikaturhafte Zeichnungen,
die dem „frechen“, selbstbewussten Tonfall entsprechen, zeigen
ein kleines Mädchen, das ebenso sehr bei sich wie gut aufgehoben
ist und mit beiden Beinen fest auf der Erde steht – auch wenn sie
diese in ihrer Fantasie oft verlässt.
Elisabeth Wildberger für "1000
und 1 Buch"
Buch
des Monats - Archiv

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