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Buch des Monats November 2006
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Auch „Die besten Beerdigungen der Welt“ kommen aus Schweden: Ulf Nilsson erzählt darin in leichtem Ton die skurrile Geschichte von Ester, ihrem kleinen Bruder Putte und einem Freund, die aus Langeweile eine tote Hummel begraben. Aus dem Zeitvertreib wird eine Mission, denn die Kinder beschließen, sich um tote Tiere zu kümmern. Zuerst beerdigen sie alles, was ihnen in der Natur in die Hände fällt – mit Grabstein, Holzkreuzchen, Blumen und Versen. Bald ist der Markt abgegrast und Ester sorgt per Telefon-Akquise für Nachschub bei Nachbarn, Freunden und Verwandten. Die Firma „Beerdigungen AG“ wird gegründet, die gegen Entgelt und mit Profi-Ausstattung für„die besten Beerdigungen der Welt“ bürgt. Nicht zu vergessen die rührend-naiven Gedichte, die der Ich-Erzähler für jedes Begräbnis verfasst: Hier unten bis du pieksig und platt. / Im Himmel bist du rund und satt für den überfahrenen Igel. Da ist das Trauer-Trio dann endgültig in der Erwachsenenwelt und beim Geschäft mit dem Tod angekommen.
Heike Byn für "1000 und 1 Buch" |
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Moritz 2006 |
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