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Buch des Monats Jänner 2005 |
Dass er seinen Vater nicht kennt, weil der längst auf und davon ist; dass seine Mutter, die Schuldirektorin, Typ Wir-schaffen-das-schon, manchmal den Lichtschalter nicht findet, weil es dafür zu still ist im Haus, und in Düsternis versinkt; dass es Fragen gibt, die sich nicht beantworten lassen: Warum Väter verschwinden? Warum Großväter schon zu Lebzeiten so gut wie tot sind, kein Wort mehr sagen? Und ob es Elmers Mutter oder ihm selbst auch mal passieren kann, dass einfach alles gelöscht ist? Nix als Probleme, schwarz wie die Nacht? Ne, rot! Denn da kommt, ganz leichtfüßig, Soscha angestürmt, mit ihrem herzerfrischenden „Elmerchen“ auf den Lippen. Immer nach dem Motto „Niema problemu“ („kein Problem“ auf polnisch, na, sowieso), bringt sie Elmer bei, wie das geht: auf Leute zuzugehen und dabei Freunde zu finden; seinen Opa im Heim zu besuchen und dabei ein vergessenes Geheimnis zu lüften. Eines, das nicht nur mit alten Erinnerungen zu tun hat, sondern schließlich selbst welche weckt, und, ganz zaghaft, einen alten Mann. Kein Wunder, aber ein Anfang. Und das in reinster Poesie, nämlich so: Ehlamär ehlamur. Weil das alles zusammen, das Meer, die Liebe, das Bittere, (Opas) Leben ausmacht. In einer bezaubernden und äußerst liebe-vollen Familien-Freundschafts-Geschichte: über erste, heimliche und wahre Liebe, über Mutter-und-Sohn-Liebe, Großvater-und-Enkel-Liebe, und, und, und. Kann man getrost rot werden. Vor Glück. Nie vergessen! Christine Knödler für "1000 und
1 Buch" |
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Carlsen 2004 |
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