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Buch des Monats März 2008
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Buch des Monats der AG Kinder- und Jugendliteratur
In einem einem Garten sitzen sechs Freunde und spielen Karten: Der Stier
neigt zum Schummeln, der Maulwurf findet das gar nicht gut und Frau Pferd
gibt ihm recht. Die Katze müht sich mit dem sehr schwerhörigen
Chamäleon ab und der Bär liegt die meiste Zeit unterm Tisch.
Genau: Ein wunderbarer Nachmittag – bis plötzlich draußen
auf der Straße, von der der Garten durch eine hohe Mauer getrennt
ist, ein gewaltiges BUMM BADABUMM zu hören ist. Was ist da passiert?
Die neugierige Katze klettert auf die Bank und guckt nach, was passiert
ist. Auf der folgenden Doppelseite ändert sich der Charkter des Bilderbuchs.
Waren die Seiten voher schön bunt mit deutlichen Konturen wie in
einem Comic ausgeführt, so sehen wir jetzt ein grün-blaues,
im Vordergrund leicht verschwommenes Bild. Wir sehen, "Was die Katze
sieht", mit ihrem Gesichtsfeld von 280 Grad, ihrer Unfähigkeit,
Rot zu sehen und ihrer Weitsichtigkeit. Das Bilderbuch macht – Bumm
Badabumm – einen Abstecher ins Sachbuch-Fach.
Was folgt, ist klar: Wir sehen, was das Pferd
sieht, der Stier, der Maulwurf (eine ziemlich verschenkte Seite …)
oder das Chamäleon. Und immer sehen wir was anderes, und erst am
Ende wird klar, was da draußen passiert ist.
Ein sehr kluge Idee, Sachbuch und klassisches
Bilderbuch miteinander zu berbinden. Und der Franzose setzt sie clever
um.
Buch
des Monats - Archiv

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