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Verspielt und klug zugleich findet Wiesner Bilder für den offensichtlich beliebigen Wechsel zwischen scheinbar gefestigten Medienrealitäten: In jeder Geschichte, die die quirligen Schweinchen neu betreten, passen sie ihre äußere Gestalt an, werden mal kitschig bunt im Trickfilmstil, mal mit brauner Tusche in der Sage vom Drachen dargestellt. Und aus jeder besuchten Story folgt den Schweinchen eine Figur, die ihrerseits verblüffte, dem Text der eigenen Geschichte ausgelieferte Mitspieler zurücklässt. Je nach Kontext variieren Typographie und Sprachstil, und am Ende wird selbst der Text des Ursprungsmärchens, in das die drei Schweinchen schließlich gemeinsam mit ihren neu gefundenen Gefährten zurückkehren, kräftig durcheinander gepustet. Gar nicht so leicht ist es für die Tiere dann, die Buchstaben wieder in der richtigen Reihenfolge zusammen zu basteln - kein Wunder, denn letztendlich hat sich der Inhalt des Märchens durch die zusätzlich eingefügten Figuren gravierend verändert. Unbedingt anschauen! Silke Rabus |
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Carlsen 2002 |
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