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Diese stete, unsichtbare Anwesenheit des Engels dringt nicht ins Bewusstsein des Erzählers vor, bleibt im Text unausgesprochen und existiert einzig in den Bildern. Die feine Text-Bild-Diskrepanz, dieses Mehr auf der visuellen Ebene, bestrickt, rührt es doch an etwas Unbegreifliches, das spürbar, vielleicht vorstellbar wird. Das geflügelte Wort vom Schutzengel, das Gefühl einer umfassenden Geborgenheit materialisiert sich in schwebend blauen Umrissen; die Leichtigkeit und Durchsichtigkeit dieser Figur meint zugleich Unsichtbarkeit, Unfassbarkeit. Einzig die BetrachterInnen sehen und wissen - auch als der Großvater "eingeschlafen" ist, und der Engel sich an die Fersen seines neuen Schützlings heftet. Elisabeth Wildberger |
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Carlsen 2001 |
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