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Dieser Schlusssatz passt natürlich wunderbar auf die politische Situation in Österreich, ist aber auch jedem Kind verständlich. Viel bedeutender ist hier ohnehin die einzigartige Gestaltung. Linda Wolfsgruber hat dank eines Stipendiums fünf Monate lang an diesem Bilderbuch arbeiten können, sich berauschen können an neuen Möglichkeiten. Und entstanden ist ein prächtiges Werk mit spürbarer Lust am Gestalten, Freude an der Arbeit und künstlerischer Kraft. Die Südtirolerin hat dafür wunderschöne Stabpuppen angefertigt, davon Fotokopien gemacht und diese eingefärbt. Zusammen mit Radierungen sowie Kopien von Blumen, Blättern und vielem mehr hat sie die freche Geschichte als Puppenspiel arrangiert, das als Bühne einen laaangen Küchentisch nutzt. Hinten im Buch befinden sich teilillustrierte Ausschneidebögen, mit denen alle Puppen einfach ausgemalt und nachgebaut werden können. Wer diese gelungene Kombination von einfacher, lustiger Geschichte mit raffinierter, kunstvoller Illustration kaufen möchte, muss sich allerdings beeilen: Die Auflage beträgt nur 1000 Stück! Außerdem ein heißer Tipp für Schulen: Martin Auer liest diese Geschichte nicht nur, er spielt sie mit den Originalpuppen! Und Linda Wolfsgruber macht Workshops auch zu diesem Buch! Bruno Blume |
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Bibliothek der Provinz 2001 |
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